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5. Februar 2013

World of Warcraft: Teufelskreis

Manchmal habe ich das Gefühl, das Schreiben verlernt zu haben. Alles ist fertiggeschrieben, aber einen Anfang für meinen Artikel habe ich immer noch keinen. Die Einfallslosigkeit plagt mich regelrecht. Peinigt meine Seele. Und aus meiner Verzweiflung leite ich diesen Blogeintrag einfach mit einer Abwandlung des ersten Liedes ein, was mir durch den Kopf geht.

In einem weitentfernten Land
Vor gar nicht allzu langer Zeit
War eine Zauberin sehr bekannt
Von der sprach alles weit und breit

Und diese Zauberin, die ich meine, nennt sich Jaina
Kleine, freche, schlaue Jaina Proudmoore
Jaina teleportiert sich durch ihre Welt
Zeigt uns das was ihr gefällt 

Wir treffen heute uns‘re Freundin Jaina Proudmoore
etc etc...

Ich weiß wirklich nicht, warum man mich auf die Menschheit loslässt. Aber halt! Was sagt ihr da? Euch kommt die Melodie dieses Liedes bekannt vor? Genau! Das ist eine Abwandlung von Biene Maja und hat mit dem Thema dieses Textes überhaupt nix zu tun! xD Und so manchem von euch wird der fiktive Charakter Jaina Proudmoore wohl ebenfalls ein Begriff sein. Aber für diejenigen, denen dieser Name unbekannt ist (nur wahre Warcraft-Geeks werden mit diesem Namen etwas anfangen können), eine schnelle Erklärung: Jaina Proudmoore ist eine mächtige, menschliche Zauberin in der fiktiven Welt Azeroth im Warcraft-Universum. Warcraft selbst ist ein Videospiel-Franchise der Firma Blizzard (die prominentesten Spiele(-serien) wären Warcraft, Diablo und Starcraft), zu welchem bereits eine Reihe von Büchern verfasst wurden, um den Fans mehr Hintergrundinformationen bieten zu können. Wie der Zufall nun so will, ist genau diese Zauberin die Hauptakteurin in einem dieser Bücher, World of Warcraft: Teufelskreis. Und ich muss sagen, ich habe schon lange nicht mehr so ein beschissenes Buch gelesen...




Die gesamte Geschichte von Warcraft mag ich jetzt nicht niederschreiben, aber für die, die sich damit nicht so gut auskennen, hier eine Zusammenfassung in Stichworten: Fiktive Welt Azeroth (so wie unsere Erde halt) - vorherrschende Rasse sind die Menschen - Orks kommen aus einer anderen Welt nach Azeroth - Krieg zwischen Menschen und Orks - Dämonen kommen nach Azeroth um es zu zerstören - gemeinsamer Feind: Menschen und Orks kämpfen gemeinsam gegen Dämonen - Dämonen werden besiegt.

Die Handlung des Buches beginnt rund 3 Jahre nach den Ereignissen von Warcraft 3: The frozen Throne. Menschen und Orks versuchen seit der Bezwingung der Dämonen der brennenden Legion in Frieden miteinander auf dem Kontinent Kalimdor zu leben. Der Friede ist aber trügerisch und nach und nach kommt es zu mehreren verbalen, und später auch zu gewalttätigeren Auseinandersetzungen der beiden Völker. Missmut und Neid schwächen das neue Völkerbündnis und der alte Rassenhass keimt langsam wieder auf. Oder steckt vielleicht doch eine Verschwörung dahinter?

Hier beginnt meine Kritik auch schon! Denn bei diesem Buch handelt es sich leider um eine 0815-Geschichte und wenn man schon einmal einen Fantasyroman bzw. Fantasythriller gelesen hat, weiß man von vorne bis hinten, was passieren wird. Was mir ebenfalls negativ aufgefallen ist, dass man unglaublich viel Hintergrundwissen benötigt, um die Geschichte und die Beziehungen der Charaktere zu einander zu verstehen. Zumindest das Echtzeitstrategiespiel Warcraft 3 gespielt zu haben, ist ein Muss, damit einem dieses Buch Spaß macht. Und selbst dann empfehle ich, zuerst das Buch Warcraft: Der letzte Wächter zu lesen, da in diesem viel mehr Informationen zu den Wächtern der Tirisfalen vorhanden ist als in diesem hier.

Der Stil des Textes selbst ist eigentlich ganz interessant. Zwar ist Jaina Proudmoore die eindeutige Heldin der Geschichte, aber jedes Kapitel wird aus der Perspektive einer anderen Person geschildert. Bei 24 Kapiteln verwendet der Autor sage und schreibe 16 verschiedene Perspektiven, wenn ich mich nicht verzählt habe. Dadurch kommt einem die Welt in dem Roman immens belebt vor, aber die Entwicklung und Darstellung der Hauptcharaktere leidet immens darunter, da diese nicht genügend Aufmerksamkeit und Zeit bekommen, um sich zu entfalten. Die Kürze des Buches (gerade einmal 300 Seiten) trägt leider dazu bei, dass die handelnden Personen noch mehr untergehen. So werden in einigen Kapitel neue Charaktere mit recht stereotypen Hintergrundgeschichten vorgestellt und später nie wieder erwähnt. Sie werden einfach fallen gelassen und dienten nur als Medium um für ds Verständnis des Lesers eine zusätzliche Szene einzubauen. Wie gesagt, der Stil ist interessant, aber in Anbetracht der Kürze des Buches eigentlich totaler Schwachsinn und zeugt von einer unglaublichen Faulheit seitens des Autors, eine Geschichte gut zu erzählen. Denn durch diesen permanenten Szenenwechsel behilft sich der Autor selbst, keine komplexe Story konstruieren zu müssen und wichtige Informationen in diesen einzelnen Szenen zu verpacken. Sehr geschickt, aber ich als Leser komme mir sehr meiner Zeit beraubt vor.

Auch tauchen stellenweise unglaubliche Logikfehler auf, bei welchen man sich wahrhaftig an die Stirn greifen mag. Zum Beispiel: *Spoileralarm* Angezettelt von einem Verräter der Orks kommt es zu einem kleinen kriegerischen Intermezzo zwischen Orks und Menschen. Thrall, der Kriegshäuptling der Orks, kommt dem Verräter auf die Spur, fliegt per Luftschiff zu der Schlacht, tötet den Verräter, entschuldigt sich beim Hauptmann der Menschen und die Orks ziehen wieder ab. BITTE WAS?! Da prügeln sich gerade 1000 Orks und Menschen miteinander, sind unglaublich Wut geladen und Blut durstig, Thrall taucht auf einmal auf, sagt "Sorry, unser Fehler. Wir zischen wieder ab.", und das war's dann?!?! *Spoilerende* Hm, kommt es nur mir so vor oder scheint diese ganze Szene nicht sehr durchdacht zu sein? Generell kommen die handelnden Personen viel zu schnell zu Schlussfolgerung, ohne eigentlich großartige Untersuchungen oder eine Suche nach Beweisen durchzuführen. Gepaart mit dem Verschleiß an Charakteren wirkt dieser Roman daher eher wie ein Fan-Fiction eines 15-Jährigen als wie ein in Auftrag gegebenes, professionell verfasstes Buch.

Apropos, noch ein Wort zum eigentlichen Buch, welches ebenfalls einige Mankos aufweist. Erstens gibt es unglaublich viele Rechtschreib-, Tipp- und Grammatikfehler. Wie geht das bitte? Der Übersetzer hat sich offenbar nicht eine Spur Mühe gemacht, sinngerecht zu übersetzen, und den Text durch die Google- oder Microsoft Word Übersetzungsmaschine laufen lassen. Die Verdeutschung mancher Namen ist unglaublich sinnfrei und erzeugt nur unnötige Verwirrungen und Hemmungen im Lesefluss. Warum man Jaina Proudmoore als Jaina Prachtmeer übersetzt hat, werde ich wohl nie durchschauen. Diese Entscheidung war ein eindeutiger Griff ins Klo. Zweitens wird meine vorige These des Fan Fiction ebenfalls durch das Buch bzw. den Schnitt des Textes bestätigt. Denn die Abstände zwischen Text und Seitenrand sind seltsam großzügig. Gerade einmal zwei Drittel der Fläche einer Seite sind bedruckt worden. Dies ist nicht nur Papierverschwendung (in englischen Bücher druckt man für gewöhnlich bis tief in die Buchfalte hinein, um Papier zu sparen), sondern führt mich auch zu der Erkenntnis, dass es sich gar nicht wirklich um 300 Seiten, sondern (wenn man das 2/3-Faktum berücksichtigt) um lediglich 200 Seiten handelt. Auf so wenige Seiten kann man nun mal keine komplexe Geschichte erzählen. Es wirkt einfach so, als ob der Verlag das Buch durch den speziellen Druck ein bisschen dicker aussehen lassen wollte. Und warum konnte man keine kleine Karte dem Buch beilegen? Ich habe zwar die ersten drei Warcraft-Bücher gelesen und Warcraft 3: Reign of Chaos und The frozen Throne gespielt, aber wie die geographische Beschaffenheit der Welt aussieht weiß ich immer noch nicht. Eine Karte wäre ganz nett gewesen.

Alles in allem bereue ich persönlich den Kauf des Buches nicht und trotz der vielen Negativpunkte, auch nicht, es gelesen zu haben. Es handelt sich hier lediglich um einen netten Ausflug in die Welt von Azeroth und man verpasst absolut NICHTS, sollte man diesen Titel hier nicht gelesen haben. Das Buch bringt die globale Hintergrundgeschichte des Franchise kaum voran (einzig die Rückkehr Aegwynns und die Neuentstehung der brennenden Klinge sind erwähnenswert), sondern beschreibt nur einen kurzen Auszug nach The frozen Throne, welcher keinen Einfluss auf irgendwas im Warcraft-Universum hat. Nach Beendigung des Buches wird der Leser feststellen, dass er eigentlich immer noch bei Null steht, genau wie zu Beginn des Buches. Dieser Roman ist für wahre Warcraft-Fans und Jugendliche empfehlenswert, andere Leute sollten hingegen auf jeden Fall die Finger davon lassen bzw. als Einstieg in die Buchserie sich einen anderen Warcraft-Roman aussuchen. Falls sich jemand doch für Teufelskreis entscheiden sollte, auf jeden Fall die englische Version nehmen!

santi

1. August 2012

The Legend of Korra: Air

Hasst ihr diese inoffizielle Pause in den Sommerferien nicht auch so sehr wie ich? Nein, nein, ich meine nicht die Uni-Ferien, keine Sorge, sondern die Pausen der Fernsehserien. Und zwar fast alle auf einmal. Man könnte sogar meinen, sie praktizieren das mit Absprache im Kollektiv. Ich rieche Verschwörung!-_- Worüber soll ich nun schreiben? Viel wichtiger: was soll ich jetzt fernschauen in den Ferien??? Zum Glück empfahl mir ein Freund, den Anime The Legend of Korra anzusehen. Dieser Anime bzw. Cartoon (als Animes werden üblicherweise ja nur japanische Produktionen bezeichnet) aus Amerika ist die Fortsetzung der grandiosen Zeichentrickserie Avatar: The last Airbender. Und Fanboys wie wir beide nun mal sind, wusste er genau, dass er damit bei mir vollkommen ins Schwarze trifft!




Die Hintergrundgeschichte ist eigentlich schnell erzählt. Menschen leben in einer uns relativ ähnlichen Welt zu Beginn der industriellen Revolution. Zwar gibt es ein paar frei erfunden und sehr fantasievoll gestaltete Lebewesen, im Kern bleibt die Ähnlichkeit zu unserer Realität dennoch vorhanden. Jedoch sind einige Menschen in der Lage, die klassischen Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft zu "bändigen". Also quasi zu steuern. Der eine kann herumfliegen, der andere Feuerbälle schießen und ein anderer wiederrum eine Steinwand aus dem Boden hervorheben. Diese Fähigkeit beschränkt sich bei jeder betroffenen Person immer nur auf ein bestimmtes Element und ist immens davon abhängig, was für Menschen bzw. Bändiger ihre Eltern sind. Parallel daneben gibt es einen Avatar-Zyklus. Dies bedeutet, es gibt immer eine Person, den "Avatar", dem es möglich ist alle Elemente auf einmal zu kontrollieren. Stirbt diese Person, wird ein neuer Avatar geboren. Diese Personen werden nicht zufällig von der Natur ausgewählt, sondern anhand deren Geburtselements selektiert. Wenn der vorige Avatar von Geburt an ein Wasserbändiger war, wird der nächste ein Erdbändiger werden. Der nachfolgende Avatar kommt dann aus einer Familie der Feuerbändiger, der danach von den luftigeren Leuten und schlussendlich kommt wieder ein Wasserbändiger dran. Simple as shit, sagte ich doch.

Die Basis der eigentlichen Geschichte sind aber die mit diesem Bändiger-Phänomen einhergehenden Turbulenzen innerhalb der Bevölkerung. In der ersten Serie The last Airbender war das Hauptproblem ein Krieg zwischen der Feuernation und allen anderen. Feuer ist halt auch das aggressivste von den Elementen. In der neuen Serie liegt der Schwerpunkt auf einer viel sozio-politischeren Ebene. Manche Bändiger haben sich zu kriminellen Organisationen mit Mafiastrukturen zusammengeschlossen, um Nicht-Bändiger gezielt zu erpressen und auszunützen. Aufgrund dessen, dass sie keine Elementfähigkeiten besitzen, können die sich ja eh nicht wehren. Andere Elementbeherrscher kommen dagegen gut mit normalen Menschen aus. Ein Konzil von Bändiger und Politikern versucht in der neuen Hauptstadt Republic City ein soziales Gleichgewicht und ein faires, friedliches Zusammenleben zwischen Bändigern und normalen Menschen herzustellen. Dies klappt manchmal mehr, manchmal weniger.

Im Zuge der scheinbaren Unterdrückung der Elementbändiger entsteht eine Rebellengruppe aus Nicht-Bändigern. Diese sieht es als Aufgabe, sich von den Ketten der faschistischen Unterdrückung zu befreien und alle Menschen gleich zu machen. Klingt gar nicht so schlecht. Gleiche Rechte für alle. Diese Rebellen verüben nun guerillaähnliche Angriffe auf jeden Elementnutzer (zu Beginn meist nur hochrangige Kriminelle), ungeachtet der Tatsache, ob diese Menschen eigentlich "gut" oder "böse" sind. Ja, ich weiß, aber in dieser Serie für Kinder bleibt einfach kein Raum für Details und es muss zwischen "Schwarz" und "Weiß" pauschalisiert werden. Der Anführer dieser Gruppe ("Amon" genannt) ist, obwohl seine Ambitionen lobenswert zu sein scheinen, der Gegenspieler des Avatars Korra, welche eine friedliche Balance zwischen allen Parteien anstrebt. Er ist auch in der Lage, den Bändigern ihre Fähigkeit zur Elementbeherrschung zu nehmen. Wie er das genau macht, weiß keiner. Nicht einmal seine engsten Vertrauten. Und Gegenspieler deshalb, da die Rebellen im Laufe der Zeit immer dreister und quasi zu Terroristen werden, und ähnlich unterdrückerische, auf Angst basierende Methoden, um ihre Ziele zu realisieren, wie die kriminellen Bändiger entwickeln, die sie am Anfang bekämpfen wollten. Sie zwingen den Menschen die "Gleichberechtigung" förmlich auf und berauben sie nicht nur ihren Fähigkeit, sondern in vielen Fällen dementsprechend auch ihren Identitäten. Im Grunde ist es also dieselbe Geschichte wie vorhin, nur dass Jäger und Gejagte die Rollen getauscht haben. Mehr mag ich euch nun auch nicht verraten, sonst beraube ich euch noch des Genusses, diese Serie zu schauen.



Der visuelle Stil wurde im Grunde beibehalten, 
aber deutlich verfeinert und an HD-Fernsehen angepasst.


Zwischen Avatar: The last Airbender und The Legend of Korra liegen viele Jahre, Jahrzehnte. Ist ja auch logisch, immerhin muss Avatar Aang gestorben sein, damit der neue Avatar Korra geboren werden konnte. Da nun so viele Jahre vergangen sind, kommen ergo auch keine altbekannten Charaktere mehr in der Neuauflage vor und es werden "eine Menge" neue Charaktere vorgestellt. Diese Auffrischung kann man nun positiv und negativ auffassen, je nachdem, wie sehr man an den alten Charakteren gehangen ist. Ich persönlich bin hier recht zwiegespalten, besonders was den neuen Avatar betrifft. Auf der einen Seite entnervte mich Aang in der ersten Serie, da er so ein typisches Good-Guy-Syndrom verinnerlichte. Korra jedoch nicht. Sie versucht, das, was sie will, zu erreichen, sei es mit einer kleinen Portion aggressivem Nachdruck. Auf der anderen Seite agieren Charaktere in Film und Fernsehen oft vollkommen naiv und realitätsfern. Vielleicht sehe ich die Welt auch ein bisschen anders oder bin einfach zynisch geworden, aber die Probleme, die Drehbuchcharaktere manchmal habe... auweia. Und "Eine Menge" deshalb, da ich mir eigentlich schon mehr Personen erwartet habe. So wirkt es aber ein bisschen wie pure Geldmacherei. "Schreiben wir mal schnell eine kurze Handlung und stereotype Charaktere. Voila! Neue Serie!!" Und schon fließt das Geld.

Gelegentlich gibt es aber Rückblenden, in welchen man die alten Charaktere zu Gesicht bekommt. Aus meiner Sicht ein guter Schritt, aber es wirkt doch wie ein kleiner Lückenfühler, da einfach die ein oder andere Persönlichkeit mehr in der Serie fehlt. Oder die ein oder andere besser ausgebaut werden hätte können. Missfallen hegte ich auch gegenüber der Charakterentwicklung, was aber wahrscheinlich daran lag, dass ich bislang nur die erste Staffel "Luft" gesehen habe. Selbst in der Vorgängerserie waren die Charaktere zu diesem Zeitpunkt mit tieferen Persönlichkeiten versetzt und man hat viel mehr auf den Fortschritt der Handlung als auf Unterhaltung wertgelegt. Aber ich darf mir nichts vormachen, die Serie ist einfach für unter 16-Jährige geschrieben und baut auf Schubladendenken auf. Hier der Böse, da der Gute. Zwischendurch gibt es noch eine kleine Teenager-Romanze (die Hauptcharaktere befinden sich in der Pubertät) und ausgetrockneten Slapstick-Humor. Diese Aspekte werden aber durch die facettenreiche und durchaus ansprechende, interessante Rahmenhandlung wettgemacht, da man diese durchaus auch auf reale Probleme 1 zu 1 abgelegen kann.

Auch hat mir die Einteilung in 3 Staffeln gefallen, welche wieder von jeweils einem Element geprägt werden. In der ersten Serie wurden die drei Staffeln in Wasser, Erde und Feuer eingeteilt, je nachdem, welches Element der Avatar gerade versucht zu erlernen. Dieses Design wurde zum Glück übernommen, wodurch eine abgeschlossene Geschichte zu erwarten ist und nicht eine Endlosproduktion in Gang kommt. Animes tun das nämlich viel zu gerne.

Nach meiner harschen Kritik denkt ihr sicher alle, mir hat die erste Staffel von The Legend of Korra nicht gefallen. Dies liegt aber zum Großteil daran, dass ich durch das grandiose Finale von The last Airbender viel zu verwöhnt bin und wieder so berieselt werden will, und, dass ich wahrscheinlich nicht ganz das Zielpublikum der Produzenten bin. Meine Erwartungen sind einfach viel zu hoch gewesen und bei zweimaligem Nachdenken würde ich The Legend of Korra sogar als besser bezeichnen. Das Kernproblem der Fortsetzung ist tatsächlich der geringe Zeitraum. Es gibt viel zu viele personelle Konflikte zwischen den Charakteren und zu viele Handlungsstrenge, sodass die einzelnen Leute nie wirklich beleuchtet werden können. Die erste Staffel hat 12 Folgen. Im Vergleich dazu hatte die erste Staffel der Vorgängerserie 20 Folgen mit gleicher Episodenlänge. Ja kein Wunder, dass mir hier die Entwicklung der Charaktere abging. Die liebevoll entworfene Welt samt allen Landschaften und Orten wurde ebenfalls auf eine einzige Stadt reduziert. Der diesbezügliche Höhepunkt, welcher schlussendlich meine Hypothese bestätigt, ist das Finale der Staffel. In The last Airbender gab es Cliffhanger, hier aber nicht. Es gab zwar einen gewissen Abschluss, aber es lagen immer noch Spannungen in der Luft und Probleme am Horizont. Hier wird 2 Minuten, ich verarsch euch nicht, 2 Minuten (!!!) vor dem Abspann auf einmal alles wieder gut. Die Welt ist heil. Sie hatten ernsthaft nicht mehr als 2 Minuten Zeit, um ein gescheites Finale einzubauen? Seriously?! Bis hier wies die Serie schwache Charaktere und gutes Storytelling auf, aber das Ende... DIESES Ende kam viel zu abrupt!

Dennoch gefiel mir die erste Staffel recht gut und ich freue mich schon auf die nächste Staffel "Spirits". Hier hätte ich eigentlich "Fire" oder "Earth" im Namen erwartet. Nun hege ich die Angst, dass sie es doch wieder länger als drei Staffeln machen werden. Aber gut, was soll's, habe ich mehr zum Sehen nachher. Bleibt mir nur zu warten, Tee zu trinken und zu hoffen. Hoffen darauf, dass die anderen Staffeln die Charaktere besser bzw. überhaupt neue Charaktere vorstellt. Zu blöd nur, dass ich die erste Staffel nach drei Tagen durchgeschaut habe. Jetzt stehe ich vor demselben Problem wie vor einigen Wochen schon. Kennt sonst noch irgendjemand interessante Serien?

santi

27. April 2012

Yi Ngoi

*krams krams*
Da muss doch noch irgendwo ein unfer...
*krims krims*
Ich könnte schwören, dass da...
*krums krums*
...gibt's doch nicht!    ....
*kroms kroms*
Warte mal... Yes, ich wusste es! Da liegt noch ein unfertiger Artikel in meinen Entwürfen!
Jetzt brauche ich mir kein neues Thema für einen Artikel aus den Fingern saugen. Yay me!!




Im Rahmen der letzten Viennale sah ich einen Film, der sich ein bisschen in meinem Kopf eingeprägt hat. Und ja, es ist mir durchaus bewusst, dass dieses Filmfestival letzten Oktober war. Ich habe einfach darauf vergessen, diesen Artikel fertigzuschreiben und hochzustellen. Da ich aber zurzeit kein anderes Thema habe, dachte ich mir, diesen Film wieder aufzugreifen, da er eigentlich recht gut ist.

Dreh- und Herkunftsort von Yi Ngoi (englischer Titel: Accident) ist Hong Kong. Der Film dreht sich um eine dort beheimatete Attentätergruppe, welche ihr Geld durch die Liquidierung von bestimmten Personen verdient. Die Art und Weise, wie sie dies machen, ist aber extrem. Denn anstatt sie im Schatten und von Angesicht zu Angesicht zu exekutieren, führen sie ihre Taten in aller Öffentlichkeit durch und verschleiern die Tode so, als wären sie zufällige Unfälle gewesen. Während der Planung und der gezeigten Hinrichtung, kommt in so manchem Zuseher/Zuseherin eine Erinnerung an den Film Final Destination auf. Manchmal sind Unfälle nämlich keine Unfälle, sondern jemand beobachtet und steuert sie.

Die vierköpfige Assassinengruppe wird angeführt von "Brain" (der charmante Brillenträger auf dem Banner oben). Dieser plant zwar die Attentate äußerst sorgfältig und gewissenhaft, er bricht sie sogar sofort ab, sollte ein Element nicht in der Planung vorgesehen sein (zum Beispiel, wenn es regnen sollte), aber überlässt seinen Kollegen die direkte Feldarbeit. Da er in einer Welt lebt, in der es laut seiner Vorstellung einfach keine Unfälle gibt, übt er auch akribische Vorsicht, nicht erwischt zu werden, und entwickelt dadurch eine enorme Skepsis gegenüber seinen Mitmenschen und sogar seinen Kollegen. Eines Tages geht einer ihrer Coups aber total schief und einer von den Assassinen stirbt sogar. Daraufhin nimmt Brains Misstrauen Überhand und entfaltet sich immer mehr zu einer Paranoia. Er sieht überall Verschwörungen und glaubt sogar, selber von einer Unfall-Attentätergruppe verfolgt zu werden, welche ihn mit seinen eigenen Mitteln zur Strecke bringen will. Die Moral von der Geschichte ist offensichtlich und genial zugleich: glaube an etwas stark genug und es wird zu deiner Realität. Der Film verkörpert auch mehrere Genres zugleich: Spion- und Attentätergenre; Thriller; Actionfilm; ein bisschen Drama; ein bisschen Selbstfindung; und ein Typ, der nach und nach paranoider wird, obwohl er eigentlich hochintelligent und aus seiner Perspektive vollkommen im Recht ist, und die Welt klarer nicht sehen könnte.

Die Schauspieler sind alle überaus überzeugend, versuchen stets ihr Bestmögliches und wirken authentisch. Kein Wunder, denn obwohl der Film die Silhouette eines B-Movies trägt, ist er keiner. Die Schauspieler sind allesamt bekannte Gesichter. Regisseur Soi Cheang und Produzent Johnnie To (ich habe von denen auch noch nie gehört) scheinen in Asien ebenfalls keine so kleinen Nummern zu sein und haben beide schon an vielen Filmen mitgewirkt. Darum ist es nicht verwunderlich, dass Yi Ngoi bei den Hong Konger Film Awards gleich für vier Kategorien (unter Anderem für Bester Film und Bestes Screenplay) nominiert war und in einer von diesen sogar gewann. Lustigerweise genau in der Kategorie (Best Supporting Actor), die ich persönlich am Unwarscheinlichsten hielt.

Das Erzähltempo verliert nach der ersten halben Stunde immens an Fahrt, wodurch der Film etwas langatmig wirkt, obwohl er eh nur 90 Minuten kurz ist. Dieses Faktum lastet dem Film leider doch ein kleinwenig an, da der Zuseher eigentlich erwartet, einen geilen Frag/Kill/Tod/Unfall nach dem anderen zu sehen, was aber leider nicht der Fall ist. Wie dem auch sei, meiner Meinung nach kann man sich diesen Film ruhig auf DVD kaufen und öfter als einmal ansehen. Sogar in der Gruppe zeigt dieser Streifen guten Unterhaltungswert. Und auf DVD deswegen, da es diesen Titel bei uns wohl leider nie im Fernsehen spielen wird.

santi

10. Februar 2012

La piel que habito

Getreu meinem "februaischen" Motto (hihi Monatsnamen in Adjektive umzubilden ist sinnlos und höchst amüsant zugleich) folgt ein weiterer Artikel, welcher verstaubt in den Tiefen meines Entwurfkellers vor sich hinschlummerte. Dieses Mal handelt es sich um einen Film, den ich mir Anfang Dezember bereits im Kino ansah, aber meine Gedanken diesbezüglich nie virtuell oder real niederschrieb. Vamonos!


La piel que habito (Die Haut, in der ich wohne) ist eine spanische Produktion aus dem Jahr 2011. Was den Film nun so besonders macht, ist nicht die Tatsache, dass sie alle Spanisch sprechen. Nein! Sondern die überaus außergewöhnliche Handlung. Die Hauptfigur Robert Ledgard (leider kein sehr spanischer Name), hervorragend gespielt von Antonio Banderas, trägt nämlich seit Jahren die Last mit sich, seine Frau bei einem tragischen Autounfall verloren zu haben. Sie erlag nämlich ihren Verbrennungen. Da er selbst ein Chirurg ist, steigt er kurz darauf in die experimentelle Schönheitschirurgie um und versucht eine neue Haut zu entwickeln, welche immun gegen Verbrennungen werden soll. Zuhause hält er sich deshalb, anders kann ich es leider nicht formulieren, eine junge Frau, die sich scheinbar freiwillig dazu bereiterklärt hat, sich Teile dieser neuen Haut transplantieren zu lassen. Doch an der Freiwilligkeit hapert es ein klein wenig, verbringt die grazile Dame ihren Alltag doch stets in ein und dem selben Zimmer eingesperrt und wird von Überwachungskameras permament beobachtet. Daaaaa kann ja was nicht stimmen! Das ist kurzum die Basis der Geschichte, die nach und nach immer ein wenig mehr upgefuckter wird. In der Vergangenheit ist nämlich die Tochter Roberts das Opfer einer versuchten Vergewaltigung geworden. Das erlittene Trauma projeziert sie aber auf ihren Vater, sodass sie in ihm den Täter sieht und schlussendlich sogar Suizid begeht. Das belastet diesen wiederrum so sehr, dass er sich auf die Suche nach dem wahren Täter macht. So wird also zuerst die Gegenwart gezeigt, dann die Vergangenheit. Am Ende des Filmes schließt dann die Vergangenheit endlich auf, sodass der Zuseher/die Zuseherin die Geschichte der Gegenwart besser verstehen kann und warum die Charaktere am Ende so handeln, wie sie es tun. Ein ziemlich interessanter Erzählstil also. Hat mich sogar ein bisschen an das Werk Memento erinnert.

Der Film beinhaltet auch einen recht kleinen und sehr überschaubaren Cast, wodurch sich die Entfaltung der Handlung auf wenige Charaktere beschränkt und diese besser beleuchtet werden können. Man merkt eindeutig, dass es keine Hollywood Produktion ist, aber die Darsteller geben stets ihr Bestes. Besonders Antonio Banderas hat stets einen genialen Blick drauf, wie es ein wahnsinnig werdender Schönheitschirurg wahrscheinlich tatsächlich hätte. Zumindest stelle ich es mir so vor, aber gesehen habe ich, zugegebenermaßen, noch keinen.

Es ist von vornherein klar, dass es sich um keinen spektakulären Kinofilm handelt, sondern um einen abendfüllenden Fernsehfilm für erwachsenes Publikum, aber dennoch ist es der Film wert gesehen zu werden. Mir sind die zwei Stunden im Kinosaal jedenfalls wie im Flug vergangen und die paar Euro habe ich gerne dafür bezahlt. Und nur zu gerne wäre ich sogar noch länger dort sitzen geblieben, um zu erfahren, wie es nun weitergehen wird. Da es sich aber nunmal um ein Melodram handelt und um keinen actiongeladenen Thriller, wird der Film wohl nicht jedem zusagen.

santi

25. August 2011

Super 8

Super 8 erzählt die Geschichte von einer Gruppe Jugendlicher, die ein Trashmovie drehen wollen. Während ihren nächtlichen Dreharbeiten werden sie Zeugen eines Zugunglücks. Zuerst fliehen sie noch von der Szenerie und schwören, niemand etwas davon zu erzählen (ich sag nur: "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast..."), sind sie doch gegen den Willen der Eltern unterwegs. Nach und nach geschehen aber immer seltsamere Dinge in der fiktiven Kleinstadt Lillian: Hunde reißen aus, elektrisch betriebende Geräte verschwinden, nach und nach auch Menschen, die Stromzufuhr spielt verrückt, Militärs tauchen auf und stellen die Stadt auf den Kopf, etc. Hm, da scheint hinter dem Zugsunglück doch wohl mehr gesteckt zu haben!


Ich muss mir eingestehen, dass ich mit sehr wenig Erwartungen in diesen Film gegangen bin, und jeder, der sich den Film ansehen möchte, dem sollte J.J. Abrams (Lost, Cloverfield) vorher schon ein Begriff sein. Abrams üblich, baut sich eine Unmenge an Mysterien und Geheimnissen in seinen fiktiven Welten auf, welche aber *sarkasmusalarm* TOLLERWEISE nie aufgeklärt werden. "Baun wir erstmal eine immense Spannung auf mit schier abwegigen Ideen, um die Einschaltquoten zu erhöhen und das Interesse der Zuseher zu binden, lassen aber nach Ende das Publikum im Trockenen sitzen!" Yak...aus diesem Grund habe ich mir Lost nach der ersten Staffel nicht länger angesehen. Viele in meinem Bekanntenkreis wollten es ja nicht einsehen: "Nein, das wird bestimmt noch alles aufgeklärt!" Ich rolle immer noch mit meinen Augen...

Verständlich also, dass ich mit leichten Vorurteilen in den Kinosaal gegangen bin. In diesem Aspekt hat mich Abrams übrigens nicht enttäuscht: es wird nichts...NICHTS erklärt. Der Zuschauer darf sich die Puzzlestücke rund um die genauere Hintergrundgeschichte selber zusammenbasteln. Diese Art von Geschichtenerzählung finden viele Leute offensichtlich spannend (siehe Einschaltquoten von Lost), aber ich einfach nur anstrengend. Ein Videospiel, dass alle paar Minuten einen "Lag" hat und man dadurch die Geschehnisse der letzten 5-10Minuten verpasst, welche essentiell für das Gesamtverständnis der Handlung sind, wird doch auch nicht weitergespielt. Warum wird dann Lost....NEARGH, meinen Standpunkt diesbezüglich habe ich glaube klar gemacht.
Und auch der Rest von der Story, sei es rund um das Militär, der Polizist, der sich mit dem Militär anlegt, die abenteuerliche Schnitzeljagd der Jugendlichen nach einer vermissten Person, sind für jeden, der schon mehr als 50Filme in seinem Leben gesehen hat, doch sehr berechenbar. E.T. lässt grüßen...
Generel hat der Film keine Pointe. Er wirkt nur wie ein weiteres Sammensurium von Ideen, welche alle ungenutzt bleiben und am Ende im Nichts versiechen. Schade irgendwie.

So, nun habe ich mal ein bisschen Dampf abgelassen, und mit Sicherheit ein falsches Bild von dem Film, und auch meiner eigenen Meinung, erzeugt. Ich finde den Film nämlich klasse! Abgesehen von Abrams typischen Drehbuchentwürfen, sahnt der Film durch die gesamte Kategorienbank Punkte ein. Alleine wenn man den Cast analysiert, fällt einem auf, dass ein überwiegender Teil aus Jungdarstellern besteht. Diese haben fast alle bereits eine eigene Vergangenheit in der Schauspielerei, aber spätestens ab Super 8 ist ihnen der Sprung in den Hollywood Swimming Pool gelungen. Joel Courtney und Elle Fanning (beide unter 15Jahren alt) bringen die jugendliche unverblümte Romanze der ersten großen Liebe erstklassig auf die Leinwand, so kitschig sie auch sein mag. Die Bindung ihrer Charaktere kauft man ihnen jedenfalls mehr ab, als so manchen erwachsenen Schauspielerduo. Generel habe ich bei keiner der Figuren den Eindruck gehabt, einen Schauspieler zu sehen, sondern einfach nur die Figur. Großes Daumenhoch! Die Charaktere haben alle ihre eigenen Stärken und Schwächen, und der Ausbau der Persönlichkeiten ist das pure Gegenteil von flach, finde ich. Ganz großes Lob an dieser Stelle an die Schauspieler und die Regie!
Ein bisschen übertrieben ist dennoch die Wandlung des Hauptcharakteres, der offensichtlich zu allem, was sein bester Freund von ihm verlangt, "ja" sagt, durch den Verlust der Mutter leicht traumatisiert, und durch den zu strengen Vater, auch leicht eingeschüchtert und zurückhalten sein sollte. Am Ende ist er trotzdem der Hero, der allen Befehle gibt, die guten Ideen hat und auf einmal mehr Mut besitzt, als der unglaubliche Hulk Wut. Über diese Logik lässt sich sicher streiten, aber darüber kann ich noch hinwegsehen, ist die Darstellung doch recht glaubhaft eingefangen und nicht in einen Berserkermodus ausgeartet wie in The Descent oder 28 Days later. Von Inszenierung hat der J.J. also doch Ahnung!

Zur Bildkulisse... Wahnsinn: da fährt ein Panzer über einen Kinderspielplatz, während in der ganzen Kleinstadt die Welt untergeht...Awesome! Und auch das Zugunglück zu beginn des Filmes wirkt so, als hätte man Final Destination mit Pearl Harbour in einen Mixer gesteckt. Visuell gibt der Film einiges her.
Der Soundtrack kann auch punkten. Zwar kann man die Eindringlichkeit wie zum Beispiel in Inception oder Sucker Punch vermissen, aber die musikalische Hintergrunduntermalung ist nie penetrant nervig, nie störend, nie unpassend. Es fehlt halt der gewisse Kick dahinter. Aber nungut, mit einer Überladung hätte man den Film auch ins Lächerliche ziehen können. Hier hat Abrams eine gute Wahl getroffen, die Musik subtil zu halten.

Super 8 unterhält extrem gut und kann man sich den Film auf jeden Fall öfter ansehen. Das Setting in den späten 70er Jahren der Vereinigten Staaten lässt in manchem Zuseher sicher Nostalgie aufkommen. Die Charaktere sowie die Darsteller sind top, und auch die Geschichte fesselt. Hier und da fehlt noch ein bisschen Feinschliff, aber wir wollen mal nicht pingelig sein. J.J. Abrams zeigt hier ganz großes Kino und Super 8 ist meiner Meinung nach der Must-See diesen Sommer. Jeder hat eigene Vorstellungen von Geschichtenerzählung und wem Lost und Cloverfield gefallen hat, und mit unbeantworteten Fragen kein Problem, dem wird der Film ziemlich gefallen. Selbst ich, als ein Abrams Antifanboy, dachte mir während dem Abspann "Geil...einfach nur geil!"

santi